Herzlich willkommen bei unserem großen Beamer Test Ratgeber 2019. Hier präsentieren wir Ihnen alle wichtigen Informationen die Sie vor dem Kauf beachten sollten. Wir betrachten Testberichte der besten Beamer und sagen Ihnen, welche Eigenschaften für Ihre Entscheidung von besonderer Bedeutung sind. Ausführliche Hintergrundinformationen und auch eine Auswahl der wichtigsten Kundenbewertungen aus dem Internet sollen Ihnen eine unabhängige Kaufberatung bieten und Ihnen helfen, den genau für Sie richtigen Beamer zu finden.

In unserem Ratgeber finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen, nach Möglichkeit erweitert mit Test-Videos, Bildern und Bewertungen. Zusätzlich präsentieren wir auf dieser Seite die Beamer Testsieger & Bestseller 2019.

Hiermit möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen, die Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie einen Beamer kaufen möchten, anbieten. Wenn Sie zufrieden sind, würden wir uns freuen, wenn Sie uns bewerten. Sollten Sie nicht zufrieden sein, möchten wir Sie bitten uns eine Nachricht zukommen zu lassen, damit wir uns verbessern können. Vielen Dank.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beamer ermöglichen es dir, eine echte Kino-Atmosphäre zu Hause nachzubilden und zu genießen. Andererseits sind sie perfekt auch für Business-Präsentationen und geschäftliche Vorträge geeignet.
  • Grundsätzlich kann man zwischen vier Arten von Projektoren unterscheiden: LCD, DLP, LED und 3LCD Beamer. Jede Technologie hat ihre Vor- und Nachteile und kann für verschiedene Zwecke verwendet werden.
  • Der DLP Beamer wird am meisten für Heimkino genutzt, der LCD und 3LCD Projektor werden grundsätzlich als Office Beamer für Präsentationen verwendet. Die LED-Technologie ist energieeffizienter und hat eine längere Lampenlebensdauer, trotzdem erzeugt eine gute Bildqualität.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Beamer vergleichen und bewerten

Es sind die kleinen Details, die einen großen Unterschied machen. Nachfolgend möchten wir dir die wichtigsten technischen Kriterien auflisten, damit es dir leichter fällt, die Geräte zu vergleichen und zu bewerten. So kannst du den passenden Beamer auswählen, der deine Bedürfnisse erfüllt.

Die wichtigsten Kriterien sind:

  • Auflösung
  • Lichtstärke
  • Kontrast
  • Keystone-Korrektur
  • Lautstärke
  • Anschluss
  • WLAN
  • Passende Technologie
  • Lampenlebensdauer
  • Gewicht
  • Installation
  • Benutzerfreundlichkeit

Auflösung

Die Auflösung ist die Anzahl der Pixel, aus denen ein Bild aufgebaut ist – z. B. bedeutet 800 x 600, dass es aus 800 Spalten und 600 Zeilen besteht. Je höher die Anzahl der Pixel, desto besser ist die Auflösung und desto schärfer und detailreicher erscheint das Bild.

Die meisten Beamer sind dank des Einsatzes von Kompressionstechnologie kompatibel mit einer höheren Quellenauflösung, aber die native Auflösung gibt die tatsächliche Anzahl der physischen Pixel an. Bei Gegenüberstellung von Projektoren wird immer ihre native Auflösung verglichen.

Die folgende Tabelle zeigt die unterschiedlichen Auflösungstypen:

AuflösungPixelSeitenverhältnis
WVGA800 x 48016:10
SVGA800 x 6004:3
XGA1024 x 7684:3
WXGA1280 x 80016:10
SXGA+1400 x 10504:3
UXGA1600 x 12004:3
HD 7201280 x 72016:9
HD 10801920 x 108016:9
2K2048 x 108016:9
4K4096 x 216016:9

Lichtstärke

Die Helligkeit, die in Lumen gemessen wird, ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl eines Beamers. Je heller der Projektor, desto höher ist die Lumen-Zahl. Beim Kauf eines Beamers musst du auf zwei Lumen -Spezifikationen achten: die Farbhelligkeit und die weiße Helligkeit.

Die Helligkeit, die du brauchst, wird durch den Raum bestimmt, in dem du den Beamer einsetzt. So benötigst du beispielsweise für Heimkino-Projektoren, bei denen das Umgebungslicht auf ein Minimum reduziert wird, mindestens 1.500 Lumen.

Für Konferenzräume oder Zimmer mit Fenstern eignet sich ein Beamer mit mindestens 2.500 Lumen. Je größer der Raum ist, desto mehr Lumen sollten es sein.

Kontrast

Kontrast nennt man die Differenz zwischen Licht und Dunkelheit auf einem Bildschirm. Er wird durch eine Zahl ausgedrückt. Ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 bedeutet zum Beispiel, dass das hellste Weiß 1.000 mal heller als das dunkelste Schwarzes ist.

Daher signalisiert ein hohes Kontrastverhältnis, wie reich und klar im Detail das projizierte Bild erscheint.

Der Kontrast ist besonders wichtig für das Heimkino, bei dem sich das Umgebungslicht als besonders herausfordernd erweisen kann, falls es keinen signifikanten Unterschied zwischen weißen und schwarz gibt.

Keystone-Korrektur

Viele Projektoren bieten eine vertikale und / oder horizontale Keystone-Korrektur, um den gefürchteten „Keystone-Effekt“ zu reduzieren. Das bedeutet: Ein Bild erscheint breiter oder enger, wenn der Projektor nicht richtig zentriert ist.

Die Keystone-Korrektur hilft, diesen Effekt zu minimieren, aber nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz. Wenn die Keystone-Korrektur auf das Bild oder Video angewendet wird, wird dessen Qualität proportional abnehmen.

Diese Funktion ist wichtig, sollte aber nicht als alleiniger entscheidender Faktor dienen. Normalerweise kannst du den Keystone-Effekt minimieren, indem du den Projektor so montierst, dass sich das Objektiv nicht unterhalb der Oberseite oder Unterseite der Leinwand befindet.

Alternativ kannst du einen Projektor mit Lens Shift (Objektivverschiebung) nehmen. Diese Funktion hat den selben Zweck wie die Keystone-Korrektur. Allerdings verringert die Objektivverschiebung nicht die Qualität eines Bildes oder Videos.

Lautstärke

Beamer können aufgrund der Lampe sehr heiß werden. Deswegen haben sie einen eingebauten Lüfter für die Kühlung. Diese Lüfter verursachen Lärm. In großen Räumen ist das Rauschen kein Problem, weil der Projektor weit genug vom Publikum entfernt ist.

Aber in einem Büro oder zu Hause kann passieren, dass die Lüftergeräusche beim Betrachten von Präsentationen oder Filmen stören. Daher sollte beim Kauf die Angabe der Lautstärke beachtet werden. Die Dezibel-Zahl sollten möglichst niedrig sein – unter 30 dB ist optimal.

Anschluss

Beim Kauf eines Beamers sind die Anschlüsse unbedingt zu berücksichtigen. Die Bildqualität hängt auch stark von den Anschlusstypen ab, mit deren Hilfe das Signal an den Projektor gesendet wird.

Alle Beamer haben in der Regel einen VGA-Anschluss. Aber wenn du den Beamer z. B. für Filme und Spiele verwenden wirst, dann brauchst du auf jeden Fall einen HDMI-Anschluss.

Eine nützliche Option für alle, die den Projektor vor allem im Business-Bereich verwenden, ist ein USB-Anschluss, um Präsentationen und Bilder von einem externen Medium abzuspielen.

WLAN

WLAN-Beamer werden immer beliebter. Eine Wifi-Unterstützung kann praktisch für das Streaming sein, weil kein direkter Kabelanschluss nötig ist.

Für festinstallierte Beamer ist eine WLAN-Verbindung eine gute Idee, denn es erlaubt dem Nutzer, den Beamer online zu betreiben und mit anderen Geräten zu verbinden. Wifi erspart aber auch ein Kabel, das sonst von der Decke hängen oder rumliegen würde.

Viele Projektoren arbeiten inzwischen drahtlos und unterstützen mehrere Geräte. Manche erlauben sogar das Streaming von Smartphones, Laptops und Tablets über Wifi. Informiere dich vor dem Kauf über diese Möglichkeiten, wenn sie dir wichtig sind.

Doch Achtung: Wird das Notebook oder Handy per WLAN mit dem Beamer verbunden, kann es parallel nicht per WLAN ins Internet. Ist das aber notwendig, etwa weil ein Film online gestreamt werden soll, muss das Laptop oder Smartphone über ein LAN-Kabel mit dem Router verbunden werden.

Passende Technologie

DLP (Digital Light Processing) oder LCD (Liquid Crystal Display) sind die häufigsten Beamer-Technologien auf dem Markt. DLP-Projektoren haben mehr bewegliche Teile und es kann sein, dass der Regenbogen-Effekt eintritt, weil sie ein spinnendes Farbrad verwenden. LCD-Beamer sind zuverlässiger, aber etwas schwerer.

Wenn du es dir leisten kannst, ein bisschen mehr Geld auszugeben, dann greife zu einem LCoS Beamer (Liquid Crystal on Silicone), der die besten Bilder liefert. Diese Projektoren sind aber ebenfalls recht schwer.

Lampenlebensdauer

Wenn du den Beamer häufig nutzen willst, solltest du zu einem Modell mit langlebigen Lampen greifen, um die hohen Ausgaben für eine Ersatzlampe zu vermeiden oder zumindest lange hinauszuzögern. Es hängt vom Hersteller ab, aber grundsätzlich haben Beamer-Lampen eine Lebensdauer von ca. 2.500 bis 3.000 Stunden.

Für einen Nicht-LED-Projektor ist eine Lampenlebensdauer von ca. 3.000 Stunden oder mehr hervorragend.

Einige Projektoren haben zudem einen sogennanten „Ecoodus“, der eine längere Lebensdauer der Lampe von bis zu 5.000 Stunden durch geringere Hitze ermöglicht und die Betriebskosten senkt.

Projektoren mit LEDs als Lichtquelle sind so konstruiert, dass sie keinen Lampenwechsel benötigen, da die Lebensdauer der Lampe oft die des Beamers übertrifft.

Filter sind ein wichtiger Bestandteil der Lampenwartung. Sie schützen die Lampe und den Motor des Projektors vor Staub und machen die Wartung einfach. Achte daher auf einen guten Filter.

Gewicht

Das Gewicht spielt eine große Rolle, wenn das Gerät oft transportiert wird. Wenn du den Beamer an verschiedenen Orten einsetzen willst, brauchst du ein leichtes Modell. Es gibt viele Beamern, die weniger als 3 kg wiegen. Allerdings gilt die Regel: Je leichter der Projektor, desto teuerer ist er auch.

Wenn du etwas wirklich tragbares brauchst, wähle einen Mini-Beamer.

Dabei handelt es sich um batteriebetriebene Projektoren, die auch an ein Smartphone angeschlossen werden können. Das ist die perfekte Lösung für Präsentationen in kleiner Runde.

Installation

Bei der Entscheidung für oder gegen einen Beamer solltest du auch an die Installation denken. Projektoren können an der Decke montiert oder einfach auf eine Tischplatte gestellt werden.

Wenn du den Beamer auf eine Tischplatte oder eine andere ebene Fläche stellst, wird es einfacher sein, ihn an einen anderen Ort zu transportieren.

In solchen Fällen müssen die Projektoren vor jeder Nutzung neu eingerichtet werden. Wenn du deinen Beamer auf einen Tisch stellen wirst, achte auf die Lüftergeräusche. Ein lauter Beamer kann das Publikum stören.

Deckenprojektoren sind vorteilhaft, weil sie nicht im Weg und stets fertig eingerichtet sind. Hier musst du das Projektionsverhältnis (Throw Ratio) beachten. Jeder Projektor hat seine eigene Throw Ratio, die sich auf die Breite des projizierten Bildes in Bezug auf den Abstand des Projektors von der Leinwand bezieht.

Die Distanz des Beamers ist entscheidend. Je näher der Beamer an der Leinwand steht, desto größer ist das Bild. So haben die verschiedenen Projektoren für eine optimale Bildgröße unterschiedliche Projektionsverhältnisse im Bezug auf die empfohlene Entfernung.

Benutzerfreundlichkeit

Egal ob du techorientiert bist oder nicht – der Projektor sollte einfach zu bedienen sein. Nur das Handbuch und ein bisschen Menschenverstand müssen ausreichen. Sich mit Kabeln und komplizierten Einstellungen zu beschäftigen, ist hingegen nervenaufreibend und macht keinen Spaß.

Entscheide dich für ein Modell, der ein einfaches und benutzerfreundliches Interface hat. Die Konnektivität ist ebenfalls wichtig: Es ist auf jeden Fall zu berücksichtigen, ob das Model alle Anschlussmöglichkeiten bietet, die du brauchst.

Am besten wäre, wenn der Beamer Wifi unterstützt. Zudem sollten die Bedienknöpfe leicht zu sehen und zu erreichen sein.

Beamer Nahaufnahme - Beamer Test 2019 | Vergleich der besten Heimkino Beamer

Es gibt zahlreiche Wege, einen Beamer zu kaufen. (Bildquelle: pxhere.com / pexels.com / Pixabay)

Beamer Test Ratgeber 2019 | Unser Ranking

Platz 1 | Epson EH-TW7400

Epson EH-TW7400 4K Enhancement UHD 3LCD-Beamer (3.840x2160p, HDR, 3D, 2.400 Lumen, Kontrast 200.000:1, Motori. Lens-Shift) Weiß
Dieses Produkt ist nicht verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am 08/06/2019 um 07:01. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Platz 2 | Acer H6517ABD

Acer H6517ABD DLP Projektor (Full HD 1920 x 1080 Pixel, 3200 ANSi Lumen, Kontrast 20.000:1 3D)
Dieses Produkt ist nicht verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am 08/06/2019 um 07:01. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Platz 3 | BenQ TH683 DLP-Projektor

BenQ TH683 DLP-Projektor (Full HD, 1920 x 1080 Pixel, 3.200 ANSI Lumen, HDMI, 10.000:1 Kontrast, 3D)
Dieses Produkt ist nicht verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am 08/06/2019 um 07:01. Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Beamer kaufst

Was ist ein Beamer?

Ein Beamer ist ein Videoprojektor, dessen Wortbedeutung abgeleitet ist vom englischen „Beam“, was mit „Strahl(enbündel)“ bzw. „strahlen“ übersetzt werden kann.

Er wird mit einer externen Quelle, beispielsweise einem Laptop, verbunden, und projeziert das darauf abgespielte oder angezeigte Medium in vergrößerter Form an eine Wand oder Leinwand.

Der Begriff Videoprojektor ist dabei etwas irreführend, denn es können damit nicht nur bewegte Bilder dargestellt werden, sondern auch Bilder oder Präsentationen. Die meisten kaufen sich einen Beamer allerdings tätsächlich, um Filme zu schauen und sich daheim wie im Kino zu fühlen.

Dafür gibt es inzwischen spezielle Projektoren im Breitbildformat (16:9, 16:10 oder 21:9). Im Business-Bereich kommen zwar noch immer Modelle für 4:3-Formate zum Einsatz, doch weil moderne Laptops inzwischen oftmals auch mit Breitbild arbeiten, setzt sich auch hier mehr das Bildformat 16:9 bzw. 16:10 durch.

Wie funktioniert ein Beamer?

Wie bereits erwähnt werden mit einem Beamer Videos, Bilder oder Präsentationen vergrößert abgebildet. Diese Medien befinden sich meistens auf einem Laptop oder PC, der dann mit dem Beamer verbunden wird.

In der Regel geschieht das über ein Kabel. Inzwischen gibt es aber auch Modelle für eine kabellose Übertragung.

Wie ein Beamer funktioniert und es schafft, das Bild auf die Leinwand zu werfen, ist abhängig von seiner Technologie. Die gängigsten Geräte sind DLP- und LCD-Beamer.

Wie sie funktionieren, erklären wir weiter unten im Abschnitt „Entscheidung: Welche Arten von Beamern gibt es und welcher ist der richtige für dich?“.

Wo kann ich einen Beamer kaufen oder mieten?

Unsere Recherchen haben gezeigt, dass in Deutschland die meisten Projektoren über die folgenden Shops verkauft werden:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Media Markt
  • Saturn
  • Real

Selbstverständlich kannst du Projektoren auch in anderen Kaufhäusern und fachspezifischen Geschäften in deiner Stadt kaufen. Größer ist die Auswahl im Internet, wo der Preisvergleich bei diversen Online-Shops zudem einfacher ist.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Beamer das richtige für dich ist, oder ihn zunächst ausprobieren möchtest, bevor du ihn kaufst, besteht die Möglichkeit, einen Projektor zu mieten. Angeboten werden dabei professionelle Full HD-Projektoren für geschäftliche Zwecke wie auch preisgünstige LCD-Beamer für die private Nutzung.

Wenn der Beamer nur selten zum Einsatz kommt, kann es sein, dass eine Miete die günstigere und bessere Option ist. Die Leihgebühr liegt bei etwa 30 Euro pro Tag.

Manchmal muss eine Kaution hinterlegt werden, deren Höhe abhängig von der Qualität des Beamers ist. Nach Rückgabe des Beamers in einem einwandfreien Zustand bekommst du die Kaution natürlich zurück.

Wie viel kostet ein Beamer?

Abhängig von deinen Bedürfnisse gibt es ein breites Angebot an Projektoren in allen Preisklassen. Egal ob du einen Profi-Projektor für dein Business brauchst oder ein Heimkinosystem einrichten willst, variieren die Preise von ein paar hundert Euro bis zu vierstelligen Beträgen.

Du bekommst einen LCD-Projektor in guter Qualität für etwa 300 bis 400 Euro. Wenn du ein professionelles Gerät wünschst, musst du jedoch tiefer in die Tasche greifen. Für ein Home Theater solltest du bereit sein, zwischen 800 und 3.000 Euro auszugeben.

Eines der besten und ursprünglich auch teuersten Modelle ist der 4K-Projektor, der vor einigen Jahren noch für rund 5.000 Euro angeboten wurde. In 2018 jedoch sind die Preise rapide gefallen und während man immer noch hohe Summen für einen 4K Beamer ausgeben kann, gibt es mittlerweile auch brauchbare Modelle unter 1.000 Euro.

Welches Zubehör gibt es für Beamer?

Neben den Leistungsmerkmalen beeinflusst auch das Zubehör die Qualität des Beamers. Dazu gehören beispielsweise Beamerhalterungen und Leinwände.

Für eine temporäre oder mobile Wiedergabe gibt es Beamerstative oder Beamerwagen. Darüber hinaus gibt es Decken- und Wandhalterungen, die für eine Festinstallation geeignet sind.

Speziell beschichtete Leinwände sind ideal, wenn die Projektionsfläche an einem bestimmten Ort fixiert werden muss. Für die mobile Projektion sind Spannleinwände am besten geeignet.

Verschiedene Beamerkabeln (HDMI, VGA), 3D-Brillen und Fernbedienungen sind weiteres Zubehör, über das du gegebenenfalls nachdenken solltest.

Neben dem allgemeinen Zubehör kannst du direkt beim Hersteller speziell auf deinen Beamer abgestimmtes Zubehör bestellen.

Welches Zubehör brauche ich auf jeden Fall?

Beamerlampen

Projektoren benötigen extrem leistungsstarke Lampen, um Bilder zu projizieren. Die Hersteller arbeiten hier mit Hochdruck an Verbesserungen, aber zur Zeit halten die meisten Lampen bei häufigem Gebrauch ein oder zwei Jahre aus, bevor sie ersetzt werden müssen.

Die Glühbirnen können relativ teuer sein und ein paar hundert Euro kosten.

Audiosystem

Es ist relativ schwer, einen Projektor mit guten Lautsprechern zu finden. Du wirst wahrscheinlich schnell feststellen, dass die integrierten Audiosysteme für eine optimale Akustik nicht ausreichend sind.

Gerade beim Heimkino ist ein externes Audiosystem ratsam. Gute Soundanlagen für deinen Projektor sind für ein paar hundert Euro zu haben.

Leinwand

Der Kauf eines Projektors erfordert eine Leinwand, auf die das Bild projiziert wird. Selbst der beste Beamer macht keinen Sinn, wenn der Film auf einem weißen Bettlaken zu sehen ist, das du an die Wand gehängt hast.

Wenn du die beste Qualität aus deinem Beamer herausholen willst, solltest du in eine gute Leinwand investieren.

Welcher Beamer ist für welchen Verwendungszweck geeignet?

Welcher Beamer ist für das Heimkino ideal?

Das Einrichten eines Heimkinos bietet ein schönes Erlebnis für Filme, Sportübertragungen oder Gaming. Das System kann in jedem Raum montiert werden und ist einfach zu bedienen.

Für das Kinovergnügen im Wohnzimmer reicht eine HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln aus. Der Beamer benötigt einen HDMI- oder HDCP-fähigen Anschluss. Für kleinere Räume ist ein leiser Beamer wichtig. Der Geräuschpegel sollte möglichst niedrig sein (30 dB), damit kein störendes Rauschen während des Films auftritt.

Um scharfe Kontraste von tiefem Schwarz bis zu einem hellen Weiß abbilden zu können, sollte der Heimkino-Beamer mindestens ein Kontrastverhältnis von 10.000:1 haben.

Welchen Beamer sollte ich für das Büro wählen?

Business-Beamer werden meistens in Unternehmen, Universitäten und anderen Institutionen für geschäftliche Präsentationen oder Vorträge verwendet.

Ein großer Vorteil dieser Beamer ist die Helligkeit, die in „ANSI Lumen“ angegeben wird. Der Projektor kann auch am Tag genutzt werden, weil er auch bei heller Umgebung einen guten Kontrast bietet. Ein Wert ab 2.000 ANSI Lumen ist zu empfehlen.

Der Business-Beamer verfügt über eine Vielzahl an Anschlüssen: VGA, DVI und HDMI bei Windows Betriebssystemen sowie Mini-Display und Thunderbolt bei Mac. Business-Beamer haben USB- oder SD-Karten-Slots, die das Abspielen von Präsentationen ohne Laptop oder Smartphone direkt vom USB-Stick ermöglichen.

Eine hohe Auflösung ist für Präsentationen meistens nicht nötig.

Welcher Beamer eignet sich für Präsentationen?

Willst du Präsentationen im Büro deines Kunden oder auf kleineren Veranstaltungen halten? Dann ist der Mini-Beamer dafür bestens geeignet.

Den Mini-Beamer kannst du schnell und einfach benutzen, egal wo du dich befindest. Es ist ein praktisches Gerät, das in deine Tasche passt.

Mini-Projektoren, auch Pico-Projektoren genannt, profitieren von ihrer kompakten Größe und der Vielseitigkeit, obwohl ihre Bildqualität nicht mit HD vergleichbar ist. Du kannst sogar ein Android- oder Apple-Smartphone an den Beamer anschließen.

Beamer für draußen

Bei Großereignissen wie der Fußball-Weltmeisterschaft wird privates Public Viewing mit Freunden immer beliebter. Weil solche Events in der Regel im Sommer stattfinden, wird das gemeinsame Mitfiebern gerne mit Grillen im Freien verbunden.

Wer die Übertragung nicht auf einem kleinen Fernseher, sondern einer Leinwand sehen will, braucht einen Beamer für draußen.

Die meisten Beamer benötigen eine dunkle Umgebung. Aber selbst bei Abendspielen findet im Sommer zumindest die erste Halbzeit noch vor Sonnenuntergang statt und das Licht verringert den Kontrast. Deswegen ist es wichtig, dass der Beamer für draußen eine Helligkeit von mindestens 3.000 Lumen hat.

Wenn du schon vor dem Kauf des Projektors weißt, dass du den Beamer öfter im Freien einsetzen wirst, wähle ein Modell, bei dem das Bild über die Einstellungen für die Übertragung in hellen Umgebungen optimiert werden kann.

Weiterhin empfiehlt es sich, den Kontrast auf zwei Drittel des maximalen Wertes zu reduzieren und die Farbsättigung zu erhöhen.

Wissenswerte Fakten rund um das Thema Beamer

Wer hat den Beamer erfunden?

Der Projektor hat eine lange Geschichte. Alles begann mit rudimentären Lochkameras im 4. Jahrhundert, die unter anderem von Aristoteles genutzt wurden.

Sie wurden im 13. Jahrhundert weiterentwickelt und der  niederländische Physiker Christian Huygens hat sich mit diversen Vorlagen aus dem 14. Jahrhundert auseinandergesetzt und diese optimiert.

Später, im 17. Jahrhundert, hat der Jesuit Athanasius Kircher das Laterna-Magica-Prinzip beschrieben. Sein Werk gilt als die erste wissenschaftliche Abhandlung zum Projektorprinzip. Im 1939 erfand Fritz Fischer das Eidophor-Verfahren, das die Projektion von elektronisch kodierten Bildern ermöglichte.

Man kann sagen, dass der moderne Projektor viele Väter hat und seine Weiterentwicklung nicht nur auf eine Erfindung zurückgeht.

Was musst du über die Leinwände wissen und welche Typen gibt es?

Die Auswahl einer geeigneten Leinwand ist ein bisschen einfacher als die eines Beamers, weil es nur wenige Optionen gibt. Der Preis für eine Leinwand kann von ca. 200 bis 300 Euro variieren.

Vor dem Kauf solltest du sicherstellen, dass du genug Platz für eine Leinwand hast.

Es gibt grundsätzlich vier Arten von Leinwänden für die Projektion:

Die mobile Leinwand

Eine mobile Leinwand ist ideal, wenn du keine fest installierte Leinwand möchtest. Der größte Vorteil ist, dass sie sehr leicht auf- und abgebaut und problemlos an unterschiedlichen Orten aufgestellt werden kann. Die mobile Leinwand gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größe.

Die Rollo-Leinwand

Die Rollo-Leinwand gehört zu den stationären und handbetriebenen Leinwänden. Sie besteht aus einem Kasten, der dir dabei hilft, das Tuch sehr einfach hoch- und runterzuziehen.

Das Gehäuse kannst du entweder an der Wand oder an der Decke montieren, da kein Stromanschluss benötigt wird.

Die elektrische Leinwand

Die elektrische Leinwand zählt zu den festinstallierten Leinwänden.Dabei handelt es sich um eine elegante und bequeme Form.

Die elektrische Leinwand ist mit einem Elektromotor ausgestattet und wird mit einer Fernbedinung oder einem Schalter bedient. Sie ist ideal für Büros und Tagungsräume.

Die Rahmenleinwand

Rahmenleinwände besitzen – wie der Name verrät – einen festen Rahmen.

Die tiefschwarze Beschichtung ermöglicht eine Bildqualität, die für die Augen sehr angenehm ist und den nötigen Kontrast erreicht, um ein perfektes Bild zu erschaffen. Die Rahmenleinwand ist ein Klassiker für das Heimkino.

Welche Leinwandoberfläche passt zu welchen Beamern?

Natürlich hängt die Art der Leinwand von der Größe deines Raumes, deinem Budget und anderen Faktoren ab. Darüber hinaus stellt sich aber die Frage: Welche Leinwandoberfläche brauche ich für die unterschiedlichen Projektortypen?

Darüber kann man viel diskutieren, aber grundsätzlich gilt es folgende Regeln zu beachten:

LCD-Projektoren haben meist einen geringeren Kontrast. Eine High Contrast Grey Leinwand kann eine gute Wahl sein. Moderne DLP-Beamern haben einen deutlich besseren Kontrast als LCD-Modelle.

Dennoch kannst du von einer kontrastreichen Leinwand profitieren. Meist ist eine weiße Oberfläche mit hohem Kontrast ideal. Damit wird ein etwas helleres Bild als die graue Oberfläche erzeugt.

LCoS-Beamer sind ein Zwischending: Sie haben einen besseren Kontrast als die LCD-Projektoren, sind diesbezüglich aber schlechter als DLP-Beamer. Infolgedessen ist hier eine High Contrast Grey Leinwand empfehlenswert.

Entscheidung: Welche Arten von Beamer gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Egal ob du einen Projektor für ein Klassenzimmer, Business-Präsentationen oder dein Heimkino kaufen möchtest – das Bild sollte auf der Leinwand einen guten Eindruck hinterlassen.

Die Suche nach dem richtigen Projektor kann durch die vielen Akronyme und technischen Begriffe zunächst verwirrend sein. Unsere Seite kann dir bei der Beantwortung vieler Fragen und bei den wichtigsten Überlegungen für die Auswahl deines Projektors helfen.

Grundsätzlich gibt es vier verschiede Typen von Projektoren:

  • LCD-Beamer
  • DLP-Beamer
  • LED-Beamer
  • 3LCD-Beamer

Nachfolgend werden die verschiedenen Beamer-Typen und deren Funktionen genauer beschrieben, damit du den besten für dich auswählen kannst.

Wie funktioniert der LCD-Beamer und was sind seine Vor- und Nachteile?

LCD, die Abkürzung für Liquid Crystal Display, ist die Bezeichnung für eine eine der wichtigsten Technologien, um Farbbilder in modernen Multimedia-Projektoren zu erstellen.

So funktioniert LCD: Weißes Licht von einer Projektionslampe wird durch den optischen Filter des Beamers geschickt und in die Primärfarben rot, grün und blau zersetzt. Diese Technologie erlaubt nur einer spezifischen Wellenlänge von Licht durch die einzelnen Spiegeln durchzukommen, während die anderen Wellenlängen reflektiert werden.

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Vorteile

  • Klein, leicht und handlich
  • Relativ preiswert
  • Gute Anschlussbreite
  • Gute Eignung für Business-Präsentationen

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Nachteile

  • Relativ beschränkter Betriebstemperaturbereich
  • Staub- und rauschempfindlich

Der LCD-Beamer ist vergleichsweise günstig und kann sowohl im Heimkino-Bereich als auch bei geschäftlichen und professionellen Präsentationen eingesetzt werden.

Wie funktioniert der DLP-Beamer und was sind seine Vor- und Nachteile?

DLP steht für Digital Light Processing und verwendet winzige Spiegel, um Licht zu reflektieren. Die meisten Modelle verfügen über ein Farbrad, das eine sequentielle Farbe erzeugt.

Im Vergleich zu LCD sind DLP-Projektoren etwas teurer, bieten aber deutliche Vorteile. DLP-Beamer sind wirtschaftlicher, da sie keinen Filter benötigen und lampenfrei sind.

Viele Unternehmen und Bildungszentren bevorzugen DLP gegenüber LCD. Der sogenannte Regenbogen-Effekt ist ein unvermeidbarer Nebeneffekt und deswegen ein Nachteil von DLP-Beamer:

Er tritt auf, wenn die drei Grundfarben aufgrund der nicht synchronisierten Bewegung der Augen mit der projizierten Bildbewegung für einen kurzen Moment vom Betrachter erkennbar sind.

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Vorteile

  • Gut für Spiele und 3D
  • Schärferes Bild als z. B. LCD
  • Weniger staubempfindlich als LCD
  • Sehr hohe Geschwindigkeit

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Nachteile

  • Beste Qualität nur bei nativer Auflösung
  • Höhere Lautstärke
  • Regenbogeneffekt kann eintreten

Wie funktioniert der LED-Beamer und was sind seine Vor- und Nachteile?

Statt einer Glühbirne nutzen LED-Projektoren Lichtdioden (LEDs) als Lichtquelle. Das erzeugte Licht wird von kleinen Speigeln reflektiert oder durch Displayschichten aus Flüssigkristallen geführt.

Manche LED-Beamer verfügen über die LCoS-Technologie, die reflektierende Flüssigkristalle verwendet und dadurch ein sehr glattes und genaues Bild erzeugt.

LCoS steht für Liquid Crystal on Silicon und ist ein Projektortyp, der als Hybrid aus LCD und DLP betrachtet werden kann. LEDs haben eine Lebensdauer von über 20.000 Stunden, liefern bessere Farben, haben einen geringeren Stromverbrauch und praktisch fast keine Wartungskosten.

LED-Beamer sind zudem kleiner und erzeugen weniger Wärme.

Diese Art von Projektoren ist umweltfreundlicher und läanglebiger. Sie werden meist für den Business-Bereich genutzt.

LED-Beamer unterscheiden sich bis auf die Lampe kaum von anderen Beamern.

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Vorteile

  • Höhere Energieeffizienz
  • Leicht und klein
  • Längere Lebensdauer
  • Betrieb mit einem Akku

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Nachteile

  • Abgedunkelter Raum nötig
  • Regenbogeneffekt kann eintreten
  • Beste Qualität nur bei nativer Auflösung

Wie funktioniert der 3LCD-Beamer und was sind seine Vor- und Nachteile?

3LCD ist eine LCD-Projektionstechnologie, die bei modernen digitalen Projektoren verwendet wird. Sie verwendet dichroitische Spiegel, um das weiße Licht in Rot, Grün und Blau zu zerlegen.

Jede der Farben wird dann mithilfe eines eigenen LCD-Panels weitergeleitet und kurz vor der Projektion auf die Leinwand innerhalb eines Prismas wieder zusammengebracht.

Einer der wichtigsten Vorteile der 3LCD-Technologie ist die Lichtleistung, die höher ist als bei den DLP-Beamern. Außerdem kann sie mehr natürliche und lebendige Farben als die DLP-Projektoren erzeugen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass kein Regenbogeneffekt eintreten kann, weil die Projektoren keine optische Täuschung verwenden, um das Bild zu erzeugen.

[1] https://www.tvfacts.de/artikel/7131-beamerlampen-so-erhoehen-sie-die-lebensdauer.html

[2] https://www.t-online.de/digital/id_85017388/beamer-tipps-wie-heimkino-zum-erlebnis-wird.html

[3] https://www.beamer-parts.de/die-richtige-pflege-des-projektors/

[4] https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article188136621/Beamer-Leinwand-So-finden-Sie-die-passende-Projektionsflaeche.html

[5] https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article186533856/Heimkino-Diese-Mindestwerte-sind-beim-Beamer-Kauf-entscheidend.html

Haben wir Ihnen weitergeholfen ?

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